17.07.2026
Warnung vor Phishing: Gefälschte E-Mails kündigen Steuerprüfung an
Das Finanzministerium Sachsen-Anhalt warnt vor gefälschten E-Mails. Die Nachrichten kündigten eine Steueraußenprüfung an. Im Betreff heiße es "Prüfungsanordnung gemäß § 193 AO". Absender sei angeblich die Finanzverwaltung.
Bei diesen Nachrichten handele es sich um Fälschungen, stellt das Ministerium klar. Die E-Mails seien nicht von der Finanzverwaltung in Sachsen-Anhalt (Finanzamt, Ministerium der Finanzen) versendet worden. Auch der angezeigte Absendername sowie die Absenderadresse seien gefälscht.
Wer eine solche Nachricht erhalte, sollte weder Anhänge noch Verlinkungen öffnen und auf die E-Mail nicht antworten, empfiehlt das Finanzministerium.
Erkennbar seien Betrugsversuche unter anderem daran, dass eine unpersönliche Anrede wie "Sehr geehrte Damen und Herren" verwendet werde. Echte Behörden verwendeten dagegen den Namen des Angeschriebenen. Die Kontaktaufnahme erfolge oft unerwartet. Betrugsschreiben enthielten oft fehlerhafte oder widersprüchliche Angaben: nicht zusammenpassende Daten, fehlerhafte Steuernummern, Rechtschreibfehler oder unpassende Fachbegriffe. Häufig seien gar keine Kontaktdaten angegeben oder falsche, das heißt der zuständige Sachbearbeiter werde nicht genannt oder es fehlten seine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Die Absenderadresse ähnele oft der echten, enthalte aber kleine Abweichungen.
Finanzministerium Sachsen-Anhalt, PM vom 15.07.2026